Es schrieb einmal ein Kommentator, in einer Demokratie könne ein jeder ein bisschen mitreden. Da hatte er gar nicht so unrecht. Und genau das ist das Problem. Die Spendengeschichten bei den Schweizer Parteien CVP, SVP und FDP zeigen, wie gut einzelne sich in das demokratische Geschehen einbringen können: Besitzen sie genügend Kapital, können sie sich die “demokratischen” Entschlüsse kaufen, wie der Normalsterbliche im Coop Teigwaren einkauft.
Das Unternehmen ihre rein wirtschaftlichen und profitorientierten Interessen von der Politik vertreten lassen können, ist die grösste Schwäche des Systems. Ein jeder ist käuflich, man muss nur wissen, was er braucht.
Man erzähle mir nicht mehr, die Demokratie sei das beste System, solange Korruption und Bestechung sogar toleriert werden, wenn sie in aller Öffentlichkeit geschehen. Und liebe Leute: Hört auf, der SVP oder CVP ihre “Volksnähe” abzukaufen. Die Sache, die Ihnen am nächsten steht ist der unmittelbare und notfalls kurzfristige Profit einzelner und das gehört meiner Meinung nach auf die nächsten Wahlplakate!
Soviel zur Mitbestimmung des Einzelnen. Für das bräuchtet ihr zuerst einmal ein paar Millionen Franken.